Presseportal der Piratenpartei Sachsen

Sächsische Bundesabgeordnete sind offline

Erhebungen des BITKOM zufolge landen sächsische Bundestagsabgeordnete im Vergleich mit anderen Bundesländern mit ihrer Nutzung von sozialen Netzwerken auf dem vorletzten Platz.

Wie der Pressemitteilung [1] des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) entnommen werden kann, nutzen nur brandenburgische Abgeordnete die sozialen Netzwerke im Internet noch weniger als die Volksvertreter aus Sachsen. Florian Bokor, Bundestagskandidat der sächsischen PIRATEN kritisiert: »Diese Zahlen sind symptomatisch und zeigen wieso viele Abgeordnete kein Verständnis für die veränderten Ansprüche ihrer Wähler haben. Es informieren sich immer mehr Menschen online und wünschen dort ihre Abgeordneten auch erreichen zu können. Für mich persönlich wäre politisches Arbeiten ohne soziale Netzwerke kaum möglich.«

Bei der Piratenpartei gehört das Nutzen von sozialen Netzwerken zum privaten wie politischen Alltag, so wie es auch für immer mehr Bürger selbstverständlich wird auf  diese Weise zu kommunizieren. Florian Bokor erklärt weiter: »Es reicht inzwischen nicht mehr aus nur über Massenmedien zu kommunizieren. Wir PIRATEN wollen im direkten Kontakt mit den Menschen Politik machen und auf Augenhöhe mit ihnen kommunizieren. Dazu reicht es heutzutage nicht mehr eine E-Mail-Adresse zu haben, die von irgendeinem Mitarbeiter gepflegt wird. Man muss dort Politik erklären und zugänglich machen wo die Lebensrealität der Menschen stattfindet. Nur so öffnet sich dann auch der Blick für spezifische Probleme der Menschen zum Beispiel bei den Themen Urheberrecht und Datenschutz.«

Florian Bokor erreichen Sie bei Twitter, Facebook, formspring und anderen sozialen Netzwerken unter dem Alias „d1etpunk“. Eine vollständige Liste der sächsischen Listenkandidaten finden sie unter: https://wiki.piratenpartei.de/SN:Wahlen/BTW_2013/Landesliste

[1] http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Presseinfo_MdB_Social_Media_nach_Laendern_5_6_2013.pdf


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