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PIRATEN Sachsen unterstützen streikende Lehrer

Die Piratenpartei Sachsen unterstreicht die Forderungen nach mehr Lehrernachwuchs und gerechter Bezahlung aller Lehrkräfte im Freistaat.

Eine zentrale Forderung der Gewerkschaft GEW ist, mehr Lehrerstellen zu schaffen und mit jungen Lehrern zu besetzen. Ausschlaggebend hierfür sind nicht nur die steigenden Schülerzahlen, sondern auch das hohe Durchschnittsalter der sächsischen Lehrerschaft. „In den kommenden Jahren werden, aller Voraussicht nach, etwa 8000 Lehrer in den Ruhestand gehen.“ erklärt Matthias Stein, bildungspolitischer Sprecher der PIRATEN Sachsen. „Eine bisher noch immer fehlende Regelung für Altersteilzeiten verschärft die Situation und ist aus pädagogischer Sicht zu kurzfristig gedacht. Wenn sich diese Entwicklung, entgegen dem Trend steigender Schülerzahlen, fortsetzt, werden die bisher so guten Ergebnisse in Bildungsvergleichen bald nicht mehr erreichbar sein.“

Das unkooperative Verhalten der Landesregierung stößt bei Matthias Stein auf Unverständnis. „Ich verstehe die Blockadehaltung der Landesregierung, insbesondere durch die Kultusministerin Kurth, nicht. Eine solche vehemente Verweigerung von Gesprächen auf Augenhöhe wird den Konflikt nicht beenden. Auch das bestehende strukturelle Problem wird dadurch nicht gelöst.“ Die Sparziele der Landesregierung als Begründung für die Verweigerung von Gesprächen, lässt Stein dabei nicht gelten. „Wir begrüßen grundsätzlich das Ziel, den sächsischen Landeshaushalt langfristig zu konsolidieren. Allerdings darf dies nicht dazu führen, dass beispielsweise ein Grundschullehrer, trotz vergleichbaren Ausbildungswegs und ähnlicher Arbeitsbelastung, deutlich weniger verdient als ein Gymnasiallehrer.“


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