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Internationaler Tag gegen Homophobie: PIRATEN wollen mehr sexuelle Vielfalt

PRESSEMITTEILUNG
Dresden, 15. Mai 2014

Internationaler Tag gegen Homophobie: PIRATEN wollen mehr sexuelle
Vielfalt im Unterricht

Auf ihrem Landesparteitag Anfang Mai haben die PIRATEN Sachsen ein
ausführliches Bildungspaket zu sexueller Vielfalt im Unterricht beschlossen.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie am kommenden
Samstag erklärt Sandra Willer, Spitzenkandidatin der PIRATEN zur
Landtagswahl: „Immer noch leiden nicht-heterosexuelle Jugendliche unter
einer Gesellschaft, für die Homophobie in weiten Teilen zur Normalität
gehört. Allein das Suizidrisiko von Lesben und Schwulen zwischen 12 und
25 Jahren ist vier- bis siebenmal höher als das von Jugendlichen im
Allgemeinen. Hinzu kommen psychische Erkrankungen, Mobbing, Gewalt, bis
hin zu Rauswurf und Flucht von zu Hause.“

„Die Tatsache, dass verschiedene sexuelle Orientierungen schon immer
existiert haben und zum Leben gehören, muss zur Selbstverständlichkeit
werden. Die Aufklärung darüber allein im Sexualkundeunterricht
abzuhandeln reicht nicht aus. Eine fächerübergreifende Bildung ist
notwendig, um die Komplexität des Themas abzubilden“, so Willer weiter.

Außerdem fordern die PIRATEN Sachsen klare Gesetze, die
Bildungseinrichtungen dazu verpflichten, Hilfsangebote von
gemeinnützigen Vereinen einzuholen, um zum Beispiel Coming-Out-Schritte
besser zu begleiten. Darüber hinaus braucht es Kampagnen, die das
Kultusministerium mitträgt und bei denen es Schulen auffordert, sich zu
beteiligen. Auch, aber nicht nur, am Internationalen Tag gegen Homophobie.


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