Presseportal der Piratenpartei Sachsen

Chancen des Internets für die Fluthilfe nutzen

Die PIRATEN Sachsen fordern den Freistaat auf, aus dem verheerenden Hochwasser Lehren zu ziehen. Die Chancen des Internets und der zivilgesellschaftlichen Fluthilfe müssen genutzt werden.

Die sächsische Bevölkerung hat in der Not der letzten Wochen zur Selbsthilfe und Selbstorganisation gegriffen und ein beeindruckendes Engagement gezeigt. Eine zivilgesellschaftliche Koordination der Fluthilfe über das Internet hat es in diesem Ausmaß noch nie gegeben – die sozialen Netzwerke haben die Menschen miteinander verbunden und ihre Solidarität gestärkt. Im Hinblick auf die kommende Sitzung des Landtags und eine angekündigte Regierungserklärung zum Hochwasser 2013, fordern die sächsischen PIRATEN den Freistaat auf, aus diesen Entwicklungen Konsequenzen zu ziehen.

Zum Einen bedarf es eines schnellen landesweiten Ausbaus des Breitbandinternets für alle Bewohner Sachsens, damit die Online-Koordination in Krisensituationen überhaupt möglich ist. Zum Anderen müssen neue Konzepte für den Katastrophenschutz erarbeitet werden, welche die Eigeninitiative und zivilgesellschaftliche Fluthilfe der Bürger optimal in die staatlichen Hilfsdienste mit einbinden.

„Wie zu sehen ist, wollen die Menschen einander helfen – der Freistaat ist aber in allen Bereichen immer noch so strukturiert, dass dies nicht zu erwarten ist. Sachsen sollte endlich im 21. Jahrhundert ankommen.“, kritisiert der Landesvorsitzende der PIRATEN Sachsen, Florian André Unterburger. Den Äußerungen von Innenminister Ulbig entgegnet er: „Wenn der Innenminister ankündigt, man solle sich genau anschauen, was beide Seiten – also staatliche Hilfsdienste und freiwillige Helfer – voneinander lernen können, ist dies ohne einen flächendendeckenen Ausbau des Breitbandinternets in Sachsen nichts als eine hohle Wahlkampfphrase.“


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